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Kurzkonzept

Unser Bild vom Kind:
Die Entwicklung vom Säugling zum Schulkind ist ein Weg voller Eroberungen. Zunächst lernt das kleine Kind seinen Körper kennen und kontrollieren , in dem es langsam vom hilflos daliegenden Baby zum laufenden, tanzenden, springenden Kindergartenkind wird.
Dann wandelt sich das Gluckern und Glucksen des Babys zu bewusst eingesetzter Sprache. Schließlich beginnt das Kind, die Dinge in der Welt gedanklich zu verknüpfen, so dass es beispielsweise Murmelbahnen in den nassen Sand bauen kann.
Weniger lernt das Kind jedoch dadurch, dass es nur auf die Erklärungen seiner Umwelt hört, sie erinnert und versteht. Vielmehr eignet es sich alles Wissen über die Welt durch sinnliche Erfahrungen im freien, freudvollen Spiel an. Dabei greift es bei Interesse nachahmend auf, was es in seiner Umgebung sieht und hört.
Wir Erwachsenen sind nun aufgefordert, dem Kind ein Vorbild zu sein und ihm einen Entwicklungsraum bereitzustellen, der seine individuelle Entfaltung unterstützt.

Das Kind ist Gestalter seines eigenen Lebensabenteuers.


In unserer Tagesstruktur möchten wir so nah wie möglich am Familienalltag sein und dabei unserem Bildungsauftrag nachkommen. Wir möchten eine Gemeinschaft sein von Groß und Klein, die miteinander und füreinander den alltäglichen Dingen nachgehen, wie gesunde Mahlzeiten aus biologischem Anbau kochen, den Tisch decken und gemeinsam essen, kaputte Dinge reparieren, im Nutzgarten arbeiten,... Im freien Spiel mit wertfreiem, vielfach einsetzbarem Spielmaterial, im Turnraum, an der Werkbank, im Malatelier oder auf dem Außengelände können Groß und Klein gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen.
Die Kinder können sich im geschützten Raum ausprobieren, Fehler machen, Erfolge feiern und Selbstwirksamkeit erfahren. Am Leben zu lernen ist die beste Grundlage eines positiven Selbstbildes. Aber auch Motivation, Experimentierfreude, Neugier und Anstrengungsbereitschaft sind Eigenschaften, die das Kind hier „spielend“ lernen darf.